Die richtige Hautpflege für den Winter

Kalendarischer Winteranfang ist zwar erst am 21. Dezember, aber die Tage werden kürzer, dunkler und vor allem kälter!  Die meisten von euch werden ihre Weihnachtseinkäufe vielleicht schon erledigt haben und sich mit Plätzchenbacken auf die Feiertage einstimmen. Doch was bedeutet die kalte Jahreszeit für unsere empfindliche Sicca-Haut?

Der Winter ist für unsere Haut die anstrengendste Jahreszeit!

Was im Winter mit unserer Haut passiert

Die großen Temperaturunterschiede zwischen der kalten Luft draußen und den überheizten Räumen bedeuten für unsere Haut puren Stress. Denn sinken die Temperaturen, reduzieren die Talgdrüsen ihre Aktivität (klingt erstmal gut bei trockener Fetthaut), dadurch wird aber der Säureschutzmantel dünner, wodurch wiederum die Haut (noch mehr) aus dem Gleichgewicht gerät. Spannungsgefühle, Juckreiz, Schuppenbildung und Irritationen können die Folge sein. Dafür, dass die Haut nun so gereizt reagiert, gibt es mehrere Gründe:

  • Wir halten uns fast nur in geheizten Räumen auf. Doch die trockene Luft fördert die Austrocknung der Hautöberfläche und macht sie spröde und rissig.
  • Zum anderen wird die Haut durch die Kälte weniger durchblutet, wodurch die Neubildung und Regeneration der obersten Hautschicht verlangsamt wird und die Aktivierung der Talgdrüsen deutlich sinkt. Dadurch verliert der körpereigene Fettfilm bei Kälte seine natürliche Schutzfunktion.
  • Schließlich gibt es zum Jahresende von allem zu viel: zu viel Stress, zu viel Zucker, zu viel Alkohol...

Was können wir tun?

  • Raus an die frische Luft
  • Räume häufiger Stoßlüften
  • Für feuchtere Raumluft eine Wasserschale auf die Heizung stellen
  • Gegebenenfalls auf Peelings verzichten
  • Eine Gesichtswasser ohne Alkohol verwenden
  • Reinigungsmilch statt Gel verwenden
  • Die Pflegecreme darf etwas reichhaltiger als im Sommer sein
  • Sicca-Häute brauchen auch im Winter keine Fettcreme!
  • Feuchtigkeitsspendende, ausgleichende und beruhigende Masken 1 bis 2 Mal wöchentlich verwenden

Besonders im Winter, wenn unsere Sicca Haut besonders gestresst ist, benötigt sie eine Pflege die beruhigt, sie gut durchfeuchtet und vor Reizungen schützt. Ein sanftes Peeling vorab entfernt trockene Hautschüppchen und verbessert die Aufnahmefähigkeit der Haut für die nachfolgenden Wirkstoffe.

Masken

"Multimasking" ist ein neuer Trend, bei der jede Gesichtspartie die Pflege bekommt die sie benötigt. Das kann also eine klärende, porenverfeinernde Peel-Off Maske bei einer fettigen, unreinen T-Zone und gleichzeitig eine nährende Pflege bei z.B. trockenen Wangen sein. Sind die Masken für die jeweilige Partie ausgewählt, bekommt jede ihre eigene Pflege. Ich habe mich ganz in diesem Sinne für 2 Annemarie Börlind Masken entschieden. Eine gegen meine unreine und fettige Kiefer- und Stirnpartie und eine feuchtigkeitsspendende Maske für das restliche Gesicht.

 

Diese Masken sollten - meiner Einschätzung nach - ganz gut bei trockener Fetthaut funktionieren:

 

1) Dr. Grandel Hydro Active Moisture Mask ca. 29.- €

2) Dr. Hauschka Beruhigende Maske für sensible, zu Rötungen und Entzündungen neigende Haut ca. 26 €

3) Annemarie Börlind Sensitive Cream Mask ca. 32.- €

 

Bei Müller habe ich von den beiden Börlind Masken ein Pröbchen bekommen und von der Hauschka Maske gibt es -glaube ich- auch eine Reise/Probiergröße, so könnt ihr die Masken auf Verträglichkeit testen.

 

 

Wie pflegt ihr eure Sicca Haut im Winter und welche Masken und Cremes benutzt ihr? Mir wurde neulich die Shea Reinigungsmilch von Maria Gebhardt empfohlen. Hat damit noch jemand so gute Erfahrungen gemacht? Ich traue mich nicht so richtig an die Shea Butter...

 

Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent!

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Kommentare: 1
  • #1

    diealex (Freitag, 09 Dezember 2016 20:56)

    Hallo Meike,
    die Reinigungsmilch habe ich auch noch nicht ausprobiert, obwohl ich auch schon oft darüber gelesen habe. Ich hatte mal die Sheabutter Tonic von Martina Gebhardt und fand die roch gruselig, das schreckt mich gerade ab. Anscheinend habe ich kein Glück mit Hydrolaten, für mich riechen die immer alle seltsam...
    Viele Grüße, die Alex