Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Bei meiner Suche nach dem perfekten Reinigungsprodukt habe ich viel Gutes über die Reinigungsmilch und die Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka gelesen. Aufgrund der außergewöhlichen Anwendung, habe ich mich letztlich für die Gesichtswaschcreme entschieden.

Da meine Haut jetzt im Frühjahr wieder gerötet und besonders an der Stirn trocken und schuppig ist, habe ich beschlossen, die Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka zu testen, die ich nun seit einigen Wochen verwende und über die ich viel Gutes gelesen hatte.

 

Besonders außergewöhnlich ist hier die Art der Anwendung, da die Creme mit Wasser in den Händen angefeuchtet und geschmeidig gemacht wird und dann mit den Händen auf das Gesicht gedrückt wird.

Die Gesichtswaschcreme zählt zur Basispflege von Dr. Hauschka und ist für alle Hautbilder geeignet.

 

Hier das Produktversprechen:

"Die Gesichtswaschcreme schenkt der Haut Reinheit und Frische. (...) Sie erhält den natürlichen Hydrolipidmantel der Haut und bereitet sie zugleich auf die weiteren Pflegeschritte vor. Die rückfettende Komposition mit Ringelblume, Kamille, Johanniskraut, Wundklee und Mandel belebt und klärt auf milde Weise. Die Poren der Haut wirken verfeinert.(...)"

 

Gerade für trockene Fetthaut ist es wichtig, milde Hautreinigungsmittel mit natürlichen Basis-, Wirk- und Pflegestoffen zu verwenden, die frei von Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen sind.

 

Beim Blick auf die Inhaltsstoffe fällt zudem positiv auf, dass wir kein chemisches Wörterbuch benötigen:

 

Wasser, Mandelmehl, Auszüge aus Ringelblume und Wundklee, Alkohol, Erdnussöl, Auszüge aus Kamille und Johanniskraut, Sonnenblumenöl, Auszug aus Zaubernuss, Weizenkeimöl, Mandelöl, Ätherische Öle, Auszug aus Acerolakirsche, Xanthan, Lecithin, Alginat.

 

100% zertifizierte Naturkosmetik

 

Die Anwendung

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Ich verwende die Waschcreme nur abends und verzichte aufgrund der rückfettenden Wirkung aktuell auf eine Nachtpflege. Ich gebe eine etwa 2 cm große Menge in die Hand, feuchte die Creme mit Wasser an und mache sie in den Händen geschmeidig. Dann wird sie mit den Händen auf das vorher angefeuchtete Gesicht gedrückt. Die schmatzenden Geräusche beim Andrücken beruhigen und können wirklich als "Pflegeritual" bezeichnet werden!

Wichtig ist, die Waschcreme nicht zu verreiben, sondern wirklich nur anzudrücken, da kein Peeling-Effekt erzielt werden soll! Auch beim Abwaschen der Creme solltet ihr die Creme mit tupfenden Bewegungen mit einem Lappen oder Schwämmchen abnehmen und keinesfalls reiben!

 

Ich vertrage die Waschcreme gut und genieße die Anwendung. Nach der Reinigung ist meine Haut weder gerötet, noch spannt sie und es bleibt kein unangenehmener Film auf der Haut zurück. Auch das Reinigungsergebnis empfinde ich als gut, denn beim anschließenden Klären bleibt das Wattepad weiß. Allerdings konnte ich keine Linderung der trockenen, schuppigen Stellen an der Stirn bemerken und habe in letzter Zeit vermehrt Talgeinschlüsse am Hals, was sonst nicht der Fall war. 

Die Wirkstoffe

 

Schauen wir uns die einzelnen Wirkstoffe mal genauer an:

 

Mandelmehl: ist der Rückstand der beim Pressen der Samen für die Ölherstellung entsteht und reinigt schonend die Haut.

Ringelblume: die pharmazeutisch bedeutsamen Inhaltsstoffe der Blüten sind die Flavonoide, denen eine besonders antioxidative Wirkung nachgesagt wird. Ringelblume wirkt entzündungshemmend und wundheilend.

Wundklee: auch diese Heilpflanze wirkt antibakteriell und wundheilend.

Erdnussöl: ist das aus den Samen der Erdnuss gepresste Pflanzenöl. Wegen seines hohen Fettanteils gilt es als guter Hautschutz. Es soll besonders gut gegen sehr trockene oder schuppige Haut und gegen Ekzeme helfen.

Kamille: ist eine der bekanntesten und beliebtsten Heilpflanzen, da sie sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Ihr werden u.a. folgende Eigenschaften zugeschrieben: antibakteriell, austrocknend, beruhigend, entzündungshemmend, tonisierend.

Johanniskraut: Johanniskrautöl, auch Rotöl genannt, hat entzündungshemmende Eigenschaften und beruhigt trockene, schuppige Haut und soll sogar bei Neurodermitis helfen.

Zaubernuss: wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Die Heilpflanze enthält zahlreiche Gerbstoffe (Tanni-

ne), welche sie zu einem der besten adstringierenden (zusammenziehenden) pflanzlichen Mittel machen. Ausserdem lindert sie Juckreiz und schwächt die Wirkung der schädlichen freien Radikale, die den Alterungsprozess beschleunigen können.

Xanthan: ist ein von Bakterien gebildetes Kohlenhydrat, das als Bindemittel eingesetzt wird.

Lecithin: Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen und dient als Emulgator, damit sich Fett- und Wasser-Phasen nicht trennen.

Alginat: sind die Salze der Alginsäure die von Braunalgen gebildet wird. Es findet vor allem als Verdickungsmittel Verwendung.

 

50 ml kosten 10,99 €, bei 1x täglicher Anwendung reicht die Creme für ca. 4 Monate. Erhältlich ist es z.B. bei Kaufhof und bei Amazon Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme.

Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis hier sehr gut!

 

Fazit:

 

Insgesamt klingt die Zusammensetzung der Wirkstoffe nach einer passenden Reinigung für die Seborrhoea sicca - vorausgesetzt man reagiert auf die Inhaltsstoffe nicht allergisch. Ich würde die Reinigungscreme von Dr. Hauschka grundsätzlich weiterempfehlen, bin aber noch nicht sicher, ob sie das richtige Produkt für mich ist. Die Inhaltsstoffe erscheinen mir persönlich hochwertiger, als die der Reinigungsmilch.

 

 

Einen ausführlichen Beitrag zur Reinigungsmilch von Dr. Hauschka findet ihr in diesen Blogs:

https://rechtschaffen.blogger.de/stories/2372769/

http://www.wasmachtheli.com/2013/01/04/review-dr-hauschka-reinigungsmilch/

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Franziska (Samstag, 03 Dezember 2016 23:54)

    Ich liebe Dr Hauschka Produkte und habe sie jahrelang benützt. Doch mit der Zeit wurde mein Hautbild schlechter- dicke Unterlagerungen, die hart waren und nicht weg wollten, mehr Komedonen und auch eine extrem trockene Haut. Leider......trotz Beratung und Pflegeplaenen musste ich schliesslich Dr Hauschka aufgeben.

  • #2

    Mimose (Sonntag, 18 Dezember 2016 15:55)

    Hallo Franziska,
    das ist ja schade, dass du Dr. Hauschka nicht mehr verwenden kannst, wenn du es so lange so gut vertragen hast und zufrieden damit warst! Schon komisch, wie sich die Haut verändern kann und dann so unterschiedlich auf das gleiche Produkt reagiert. Welche Pflege verwendest du denn jetzt?
    Ich nehme eigentlich nur die Melissencreme und das auch nur im Sommer, da ist es die perfekte Pflege für mich!

  • #3

    Franziska (Sonntag, 23 April 2017 20:35)

    Ich nehme nun La Roche Posay, die Linie fuer empfindliche Haut (Toleriane). Die Haut dankte es eine Zeit lang. Sie wurde wieder ausgeglichener. Doch kommt es wieder zu Unterlagerungen und den ueblichen Problemen. Deswegen dachte ich mir, da kann ich Hauschka auch nehmen. Da sind die INCI wenigstens besser.
    Die Melissencreme ist fuer mich zu wenig (Feuchtigkeit). Die Gesichtsmilch mit dem Öl gemischt ist sehr gut fuer die Haut, sie wird wieder prall. Doch kommen kommen kleine Pickel und Pusteln davon. Wenn ich das Öl mit der Revitalmaske mische, wird die Haut trocken und unrein.
    Mir fehlt die Lust neues zu probieren, daher wechsle ich zw den beiden Marken Hauschka und LRP

  • #4

    Mimose (Samstag, 29 April 2017 19:47)

    Hm, da hast du ja für dich noch nicht die optimale Pflege gefunden... ob du mit dem Wechsel zwischen Hauschka und LRP so gut beraten bist? In LRP sind Silikone enthalten und die Haut muss sich dann bei jedem Wechsel wieder umgewöhnen. Zudem verstopft das Silikon die Poren, was wieder zu Unreinheiten führt. Das ist eigentlich keine so gute Kombination... Das Öl zusammen mit der Revitalmaske ist wahrscheinlich zu viel des Guten, bei mir geht nichtmal Sheabutter. Ich stelle jetzt wieder auf die Melissencreme um und freue mich schon darauf. Für mich ist sie eine echte Offenbarung! Ich hoffe, du findest auch die perfekte Pflege für dich!

    Ich freue mich, wenn du am Gewinnspiel teilnimmst und wünsche dir ein schönes Maiwochenende!

  • #5

    Franziska (Sonntag, 30 April 2017 22:37)

    Ja, ich glaub die Hopperei ist nicht ideal. Ich bekomm wieder Unterlagerungen von LRP, die wenigstens rasch nach ober kommen. Die Inhalsstoffe dieser Firma sind nicht sehr sympathisch.
    deswegen werd ich es mit Hauschka weiter probieren, aber bei der Tagespflege muss ich gut waehlen. Das Oel ist sicher zuviel.
    Sheabutter ist fuer meine Haut auch zuviel. Aber trotzdem ist fettfreie Pflege fuer meine Haut auch nicht gut, ein besschen was braucht sie.
    Ich ueberlege mir die leichte Rosencreme.
    Die mattierende Melissencreme riecht wunderbar!
    Dir einen schienen Start in die neue Woche!

  • #6

    Franziska (Sonntag, 30 April 2017 22:58)

    Was ich noch zu meiner Hauschka Geschichte sagen will: ich hatte lange eine gute Haut damit (Gesichtsmilch und Oel tags). Trotzdem probierte ich andere Firmen aus Neugier und auch aenderte sich meine Haut. So kam es, dass Hauschka nicht mehr ein so schoenes Hautbild machte und man mir riet Revitalmaske und Oel als Tagespflege zu nehmen. Half auch nichts. Wahrscheinlich benuetzte ich auch zuviel von den Produkten und ueberforderte die Haut.
    Jede andere Gesichtspflegeserie scheitert bei mir nach einiger Zeit und trocknet meine Haut stark aus oder ist zu reichhaltig. Kurzer Anfangserfolg und dann das Uebliche. Bei Hauschka geht es noch am besten: die Haut ist weich, nicht zu.
    Aber wen erzaehle ich das, du kennst das Dilemma.
    Spendet dir die Melissencreme genug Feuchtugkeit?

  • #7

    Mimose (Montag, 01 Mai 2017 12:35)

    Für mich war die Melissencreme eine echte Offenbarung und ich komme (noch) wunderbar mit ihr aus, nur im Winter benötige ich mehr Pflege. Zwischen der Melissen- und der leichten Rosencreme kommt -glaube ich- noch die Quittencreme. Die könnte auch gut funktionieren... Ich bin ja ein Fan von Proben und Reisegrößen, die gibt es ja auch von der Quitten- und Rosencreme. Lass mich wissen, wie du damit zurecht kommst, wenn du es ausprobierst!